Gewalt an Schulen: Unfallversicherung unterstützt Prävention
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Über 10 Prozent der Unfälle an Schulen ist auf Gewalt zurück zu führen. Die gesetzlichen Unfallkassen fördern Präventionen, um Kindern ein gesundes Selbstbewusstsein zu bescheren.
Die gesetzliche Unfallversicherung sichert Versicherte gegen Unfälle auf der Arbeit, in der Schule oder auf dem Weg dorthin und zurück ab. Versichert sind Arbeitnehmer, Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Pflegepersonen, Landwirt, Unfallhelfer und Blut- und Organspender.
Unfälle geschehen aber nicht immer nur aus Unachtsamkeit. Oft ist Gewalt der Ausgangspunkt für Unfälle.
Gerade Gewalt an Schulen ist ein zunehmendes Problem. Denn 11 Prozent der Unfälle auf dem Weg hin oder zurück zur Schule sowie in der Schule ist auf Gewalteinwirkungen von Mitschülern zurück zu führen. Zwar sind statistisch gesehen zwischenzeitlich die gewaltbedingten Unfälle zurück gegangen, doch die Dunkelziffer ist unbekannt. Denn viele Schüler vertrauen sich niemanden an und so lange körperlich keine Schäden auszumachen sind, wird die Gewalt oft nicht bemerkt. Die gesetzlichen Unfallkassen haben und wollen diesbezüglich Präventivmaßnahmen in die Wege leiten, um das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken und ein soziales Miteinander zu fördern. Denn seelische Grausamkeiten, wie Mobbing und Hänseleien schleppen Betroffene ein Leben lang als Ballast mit. So können auch Lehrer lernen, zwischen normalen Verhalten und Gewalt zu unterscheiden.
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