Was passiert, wenn der Einmalbeitrag aufgebraucht ist?
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Viele neigen dazu zu glauben, ihr Einmalbeitrag würde solange verrentet, bis er aufgebraucht ist. Das ist aber nicht der Fall. Die Rente wird lebenslang gezahlt. Man fragt sich dann häufig, wobei dann der Vorteil für die Versicherung liegt. Nun, das kann man sich so vorstellen:
Sie gehen sinnbildlich gesprochen mit Ihrer Versicherung eine Wette über die Länge Ihres Lebens ein. Kommt es, was natürlich niemand möchte, zu einem frühen Tod, dann hat – so makaber es klingen mag – die Versicherung gewonnen. Sie muss die Rente nicht lange zahlen und darf den Rest behalten, sofern der Todesfallschutz nicht zusätzlich vereinbart wurde. Sollten Sie aber länger leben, als Ihre Lebenserwartung zum Versicherungsbeginn prognostiziert hat, dann haben Sie gewonnen, denn die Versicherung muss Ihnen mehr zahlen, als sie zu Beginn kalkuliert hat.
Nach diesem Prinzip funktionieren übrigens auch Lebensversicherungen. Bei einer Risikolebensversicherung (die oft eine bessere und günstigere Todesfallabsicherung darstellt als der Todesfallschutz im Rahmen der privaten Altersvorsorge) hätte die Versicherung gewonnen, wenn der Todesfall nicht eintritt, denn dann sind die eingezahlten Beiträge verloren. Hingegen müsste die Versicherung sofort nach Vertragsschluss die volle Versicherungssumme auszahlen, wenn der Versicherte nach der ersten Beitragszahlung verstirbt.
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