Hohe Alterserwartung bei Riester-Rente lässt Rendite schrumpfen
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Laut Versicherungsgesellschaften werden deren Kunden teilweise 100 Jahre und älter. Für alle diejenigen, die dieses Alter nicht erreichen, rechnet sich die Versicherung nur durch die staatlichen Zulagen.
Die private Altersvorsorge ist wichtig, da die Haushaltslage der öffentlichen Hand immer fataler wird und die gesetzliche Rente wohl auch immer geringer ausfallen wird. Doch hier muss der Versicherte oft erst sehr alt werden, damit sich Investitionen in Riester und Co. überhaupt lohnen. Zwar bekommt man den eingezahlten Betrag garantiert zurück, doch nur wenn man ein horrendes Alter erreicht. Dabei fällt die monatliche Rente oft mickrig aus. Denn das eingezahlte Vermögen muss schließlich für das ganze restliche Leben reichen. Stirb aber wieder erwarten der Versicherungsnehmer tatsächlich vor dem zur Rechnung gestelltem Alter ist die Rendite denkbar niedrig. Dieses fiktive Alter wird von sogenannten Sterbetafeln abgelesen und so wird demnach ein heute geborenes Mädchen 103 Jahre alt. Das ist aber großzügig berechnet. Der Grund für die Annahme eines so hohen Alters liegt darin, dass das Finanzpolster der Versicherer ausreichen muss, damit diese ihren Pflichten nachkommen kann. Dazu muss auch der zunehmende medizinische Fortschritt mit in die Rechnung einbezogen werden. Daher lohnt eine Riester-Rente also vor allem durch die staatliche Zulagen und Steuererleichterungen. Diese Beträge können sich über die Jahre auf zehntausende Euro aufsummieren.
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