Privathaftpflichtversicherung zahlt nicht in jedem Fall
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Eine Privathaftpflichtversicherung gehört in jedes Versicherungsdepot. Wer nicht allein auf einem Schaden sitzen bleiben will, sollte sich für diesen wichtigen Schutz entscheiden.
Schnell kann jeder durch einen unachtsamen Moment einen Schaden verursachen, der teuer wird. Ist der Verursacher nicht ausreichend versichert, kann unter Umständen der finanzielle Ruin vorprogrammiert sein.
Doch Vorsicht- nicht jeder Schaden ist gleichermaßen abgesichert, auch wenn eine Privathaftpflichtversicherung besteht. Wer beispielsweise mit einem fremden Auto unterwegs ist, muss beim Tanken aufpassen. Nicht selten kommt es an Tankzapfsäulen zu einem ärgerlichen Malheur.
Vertauscht man Diesel mit Benzin, sind üble Schäden die Folge. Noch schlimmer: keine Versicherung wird für einen Schaden dieser Art einstehen. Ein Motorschaden ist immer die Folge, wenn es beim Tanken zu einem Versehen kommt und der falsche Kraftstoff gewählt wird. Wer meint, dass die Vollkaskoversicherung die Kosten übernimmt, der irrt gewaltig, denn das Falschtanken gehört grundsätzlich zu den nicht abgesicherten Betriebsschäden am Auto.
Aber auch die Privathaftpflichtversicherung nimmt sich von Schäden dieser Art nichts an. Selbst wenn ein fremdes Auto falsch betankt wurde, greift der sonst übliche Schutz dieser Versicherung leider nicht und der Verursacher bleibt auf dem Schaden selber sitzen. Zu den grundlegenden Kriterien der Privathaftpflichtversicherung gehört, dass ausgeliehene oder angemietete Gegenstände vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind.
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