Virenalarm- Versicherung muss in Leistung treten
100% kostenlos
Surfen im World Wide Web- aber nur mit Netz und doppeltem Boden! Nahezu jeder Betrieb wie auch schon die meisten Privathaushalte verfügen über einen Internet- Anschluss, denn ohne diesen und einen Computer geht fast gar nichts mehr.
Doch wer viel im Netz „unterwegs“ ist, muss auch permanent mit einem Risiko rechnen: Viren.
Ist erst einmal eine Datei oder ein Programm befallen, sind handfeste Schäden die Folge, die immer mit großem Ärger verbunden sind. Wer zahlt in einem solchen Fall? Diese Frage steht oft im Raum, wenn durch das Surfen oder beim Öffnen verseuchter Mails der Virus aktiviert wurde. Was viele nicht wissen: die meisten deutschen Haftpflichtversicherer treten für Schäden dieser Art ein, wenn diese bei Dritten entstanden sind.
Durch eine Datenübertragung oder das Bereitstellen von Daten kann jeder schnell bei einem anderen Internet- User einen Schaden anrichten, der zwar nicht gewollt war, doch reguliert werden muss. Eben dafür steht die private Haftpflichtversicherung ein, wenn bestimmte Kriterien vom Versicherungsnehmer erfüllt sind.
Naturgemäß muss jeder Versicherungsnehmer dafür sorgen, dass die eigenen Daten geprüft und gesichert sind, bevor diese auf die Reise gehen. Eine Firewall oder ein Virenscanner sollten heute auf jedem Rechner zum technischen Muss gehören, wobei das Versicherungsunternehmen voraussetzt, dass diese dem aktuellen Standard der Technik entsprechen.
Doch Vorsicht- nicht alles ist überall versichert. So werden bewusst verursachte Schäden durch Viren nicht bezahlt und Ansprüche Dritter können nicht reguliert werden, wenn diese nicht dem europäischen Recht unterliegen.
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