2012: Sinkende Beiträge bei der gesetzlichen Renten-Versicherung
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Im kommenden Jahr müssen die Deutschen nicht mehr so tief in die Tasche greifen. Die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung werden um 0,3 Prozentpunkte gesenkt.
Für das kommende Jahr gibt es für Arbeitnehmer auch mal wieder gute Neuigkeiten. Die Bundesregierung zieht Bilanz und gewährt, aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands, seinen Bürgern eine Entlastung von 0,3 Prozentpunkten bei der gesetzlichen Rentenversicherung.
Nehmen die Rentenversicherungsträger mehr Geld ein, als für Rentenzahlungen ausgeben müssen, entsteht ein Überschuss. Dieser Überschuss fließt in Rücklagen, aus denen spätere Engpässe beglichen werden. Überschreitet die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage jedoch 1,5 Prozent der monatlichen Ausgaben für die Rente, dann können die Beiträge gesenkt werden.
Haben Arbeitnehmer und Arbeitgeber in diesem Jahr insgesamt 19,9 Prozent des Bruttogehalts aufbringen müssen, müssen sie ab 2012 nur noch 19,6 Prozent ihres Einkommens in die Rentenkasse einzahlen.
Somit steht den Arbeitnehmern im kommenden Jahr deutlich mehr verfügbares Einkommen zur Verfügung. Aber nicht nur diese profitieren davon, auch Bund, Länder und Gemeinden haben weniger Ausgaben, da sie ja ebenfalls weniger Rentenbeiträge ihrer Angestellten zahlen müssen.
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