Privates Risikomanagement: mit der richtigen Altersvorsorge in die Rente
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Die private Absicherung über Lebensversicherungen, Investmentfonds, wohnen im Eigenheim usw. wird angesichts des Demografiewandels immer wichtiger. Ausgefeiltes Risikomanagement begleitet sicher ins Rentenalter.
Die Wendepunkte in einem Menschenleben stellen nach Erreichen der Pubertät, die Volljährigkeit und danach das Erreichen der Rente dar. Wenn die Berufstätigkeit endet, sollen die Früchte eines harten Arbeitslebens genossen werden. So die Theorie, doch zweifeln zunehmend junge Menschen daran, dass sie die gesetzliche Rente überhaupt noch erreichen werden. Der Demografiewandel ist nicht mehr zu übersehen. Politiker wollen diesen Trend mit der Einführung eines höheren Rentenalters entgegen wirken, dennoch dürfte das fehlende Drittel an Arbeitern dies nicht ausgleichen. Momentan zahlen noch ca. drei Arbeitnehmer für einen Rentner ein, in zwanzig Jahren sind es nur noch zwei Arbeitnehmer. Das Fazit – das Rentensystem wird früher oder später kollabieren.
Schon seit Jahren werden unauffällig Renten gekürzt, zum Beispiel, wenn die Zeit des Studiums nur noch verkürzt auf die Rente angerechnet wird oder deutlicher sichtbar, die Streichung der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsrente und damit einhergehend die Einführung der Erwerbsunfähigkeitsrente, die erhebliche Einschränkungen aufweist.
Diese Tatsachen haben erheblichen Einfluss auf die künftigen Rentengenerationen. Daher ist es wichtig von Anfang an ein ausgefeiltes Risikomanagement zu betreiben. Dazu gehört, dass man möglichst viele Angebote privater Anbieter der Altersvorsorge aber auch der privaten Krankenversicherer bzw. Krankenkassen sowie der Berufsunfähigkeitsversicherer begutachtet, um möglichst sicher in die Zukunft zu schauen. Zwar bieten risikoreiche Anlageprodukte höhere Renditen, jedoch auch weniger Sicherheit. Die gebildeten Rücklagen sollen im Alter aber den Verlust des Arbeitseinkommens ausgleichen und der Bezugszeitraum wird immer länger. Hier sind nicht nur Lebensversicherungen der sichere Weg in die Zukunft, auch Bausparverträge, Investmentfonds, das Sparbuch aber auch die eigenen vier Wände sind geeignet, um den Lebensabend entspannt genießen zu können.
Persönliches Risikomanagement kann damit anfangen, dass man sich die wichtigsten Eckpfeiler setzt, beginnend damit, wie viel Geld man später zur Verfügung haben möchte. Um den richtigen Barwert zu ermitteln, gilt es, die Inflation des Geldes in die Rechnung einzubeziehen. Ein heute 30 Jähriger, der mit 65 Jahren in Rente gehen möchte, eine Lebenserwartung von 95 Jahren aufweist und monatlich ca. 1500 Euro zur Verfügung haben möchte, muss bei einer angenommenen Inflation zwischen 2% bis 3% p.a. über eine Million Euro ansparen.
Während der Ansparphase muss der Kunde aber bedenken, dass ihm auch während dessen genügend Geld für Dinge wie die Reparatur oder Neukauf eines PKWs oder die Renovierung des Eigenheims zur Verfügung stehen sollte. So gibt ein Haushaltsplan wichtige Hinweise zur richtigen Finanzierung des Arbeits- und Rentenlebens. Jedoch hat auch ein ausgefeiltes Risikomanagement seine Grenzen. Niemand kann über Jahrzehnte alle möglichen Risiken einkalkulieren. So ist dies ein fortlaufender Prozess, bei dem vorhandene und mögliche Risiken stetig beobachtet und neu bewertet werden müssen.
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