Herdprämie: Rentenversicherung Alternative zur Barauszahlung

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Ab 2013 haben alle Eltern, die 1- bis 3jährige Kinder zu betreuen haben, einen Anspruch auf einen Krippenplatz. Für alle, die lieber zu Hause betreuen wollen, sollte dagegen ein Betreuungsgeld ausgezahlt werden. Jetzt steht als Alternative zur Barauszahlung ein Anspruch auf Rentenanrechnung zur Diskussion.

Im Jahr 2007 hat der damalige CSU-Chef Edmund Stoiber das Betreuungsgeld für Eltern, die keinen Kindergartenplatz beanspruchen, verkündet. Diese Idee basiert darauf, dass ab dem Jahr 2013 allen Eltern, die unter dreijährige Kinder haben, einen Anspruch auf einen Krippenplatz haben. Da aber die Kapazitäten knapp sind, sollte das Betreuungsgeld ein Ausweg aus diese Misere darstellen. Doch von Anfang an, unterlag dieser Vorschlag der Häme und Kritiker nennen das Betreuungsgeld sinnigerweise Herdprämie. Denn es wird befürchtet, dass gerade sozial Schwache und Ausländer dieses Geld in Anspruch nehmen würden. Außerdem werden Mütter davon abgehalten, wieder in die Berufswelt einzusteigen.
Nun zeichnet sich eine Alternative ab. Der Chef der Union-Arbeitnehmergruppe im Bundestag Peter Weiß schlägt vor, dass das Betreuungsgeld nicht in bar ausgezahlt werden soll, sondern die Elternzeit als Quasi-Berufstätigkeit auf die Rente anzurechnen sei. So soll den Eltern auch weiterhin die Wahl gelassen werden, ob sie ihre ein- bis zweijährigen Kinder zu Hause betreuen oder in eine Kita bringen wollen. So wird Müttern, die die Zeit noch mit ihren Kindern genießen wollen, diese Entscheidung erleichtert, da ihnen diese Zeit mit zur rentenrechtlichen Zeit angerechnet wird. Denn die gesetzliche Rente bemisst sich auch nach der Höhe des individuellen Arbeits-Einkommens.
In Zeiten der Minijobs und steigender Arbeitslosigkeit sowie kaum noch ununterbrochenen Berufslaufbahnen, lässt eine erhöhte Zahl an Rentnern die an der Armutsgrenze leben, erwarten. Zudem kommt es durch den demografischen Wandel zu immer mehr Leistungsempfängern und zu immer weniger Leistungseinzahlern.
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann privat fürs Alter vorsorgen. Hier gibt es verschiedene Modelle, wie die staatlich geförderten Riester- und Rürup Renten aber auch verschiedene Rentenmodelle in Form von Lebensversicherungen zählen dazu.

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