Mit den richtigen Versicherungen ins erste Semester
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In ein paar Wochen beginnt das neue Semester und für viele der Start ins Studentenleben. Veränderte Lebensbedingungen und eine bessere Aufklärung veranlasst viele Studieneinsteiger sich explizit mit den Fragen nach den richtigen Versicherungs-Schutz auseinanderzusetzen.
Ab Mitte Oktober beginnt für viele Erstsemestler das neue und spannende Uni-Leben. Die Tendenz der Studierendenanfänger ist steigend. Waren es vor 2008 noch rund 300.000 neue Studenten, ist diese Zahl inzwischen um ca. 30 Prozent gestiegen. Nicht nur die Anzahl der Studierenden hat sich geändert, auch ihr Bewusstsein für Sicherheit ist gestiegen. Im Gegenteil zu früheren Generationen wollen sich die heutigen Studieneinsteiger gezielt fürs Studentenleben absichern.
An erster Stelle steht eine adäquate Krankenversicherung. Bis zum 25. Lebensjahr sind Studenten noch bei ihren Eltern gesetzlich familienversichert. Wer dagegen privat versichert ist, kann dies auch im Studium beibehalten. Aber auch bisher gesetzlich Versicherte können zu Beginn des Studiums in die private Krankenversicherung wechseln. Dieser Status gilt dann bis zum Abschluss der Ausbildung. Die gesundheitliche Versorgung erweist sich zwar in der privaten Studentenkrankenversicherung oft als besser, jedoch ist diese meist auch teurer. Die gesetzliche Krankenversicherung kostet den Studenten einen monatlichen Obolus von 53,40 Euro plus 9,98 Euro, ab 23 Jahre 11,26 Euro, für die gesetzliche Pflegeversicherung. Zusätzlich können die Krankenkassen seit Anfang des Jahres einen zusätzliche Beitrag von 8 Euro pro Monat erheben, welchen auch Studenten bezahlen müssen. Allerdings erheben noch nicht alle Krankenkassen diesen Beitragszuschlag.
Bei Studenten wird ein Aufenthalt im Ausland immer beliebter. Auch hier muss an die richtige Krankenversicherung gedacht werden. Mit vielen Ländern besteht ein Sozialversicherungsabkommen, in den Ländern mit denen dieses nicht besteht, muss sich zusätzlich privat abgesichert werden. Wer sich hier nur mit einer Reisepolice absichert, ist meistens nur bis zu einem Jahr abgesichert. Allerdings bieten viele Versicherer sogenannte Work and Travel Versicherungspolicen an, die auch größere Zeitrahmen absichern.
Neben der Krankenversicherung ist eine private Haftpflichtversicherung unerlässlich. Erstsemestler die direkt vom Abitur ins Studium wechseln, sind bis zum Abschluss der Ausbildung noch über ihre Eltern mitversichert. Wer allerdings vor Beginn des Studiums schon Geld verdient hat, muss sich eigenständig absichern. Daneben ist dringend zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu raten. Als Student fühlt man sich zwar meist noch unverwundbar, doch auch in jungen Jahren ist man vor unfall- oder krankheitsbedingter Invalidität nicht gefeit. Dabei sollte die Police mindestens eine monatlich Rente von 1000 Euro umfassen.
Auch an die private Rentenversicherung sollte so früh wie möglich gedacht werden, denn wer mit Anfang 20 schon monatlich rund 50 Euro spart kann bei guter Verzinsung mit Eintritt ins Rentenalter Eigenkapital in Höhe von bis zu 100.000 Euro angespart haben.
Doch nicht alle Policen sind sinnvoll für Studenten. So können die meisten durchaus auf eine Hausratsversicherung verzichten, wenn sich die Studentenbude nicht aus Designermöbeln und teuren elektronischen Geräten zusammensetzt.
Unter folgenden Links können Interessierte zusätzliche Informationen abrufen:
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