Beitragssteigerungen in der PKV und GKV in diesem Jahr
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Auf Privatpatienten kommt 2011 eine deutliche höhere Belastung hinzu. Die PKV erhöht ihre Beiträge um fast doppelt so viel, als die gesetzlichen Krankenkassen.
Das neue Jahr hat kaum begonnen und hält schon eine schöne Bescherung für alle Krankenversicherten bereit. So steigen die Beiträge sowohl in der gesetzlichen als auch in der privaten Krankenversicherung deutlich an. Dabei kommen dieses Mal die gesetzlich Versicherten glimpflicher davon, denn hier wird nur mit einer Beitragserhöhung von etwa 4 Prozent gerechnet, wohingegen Privatpatienten künftig mit 7 Prozent höheren Beiträgen rechnen müssen.
Die privaten Versicherer haben so gut wie keine Möglichkeit ihre Kosten zu steuern und müssen diese daher über steigende Beiträge regulieren. Die gesetzlichen Krankenkassen hingegen bekommen Steuerzuschüsse und können, wenn nötig, Leistungen kürzen.
Besonders betroffen von den Beitragserhöhungen sind Beamte und Pensionäre, die ohne großes Einkommen besonders durch die steigenden Beiträge belastet werden.
Wer bereits in der PKV versichert ist, braucht sich zwar wegen steigender Beiträge keine Sorgen machen, da dies nur alle Versicherten betrifft, die neu eine Police abschließen, allerdings ist die Steigerungsrate ein Indikator für eventuelle Beitragssteigerungen bereits bestehender Verträge.
Die privaten Krankenversicherer müssen unbedingt ihre Kosten in den Griff bekommen. Möglich wäre dies bspw. über Preisverhandlungen für medizinischen Leistungen und Medikamente.
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