Rösler will Wechsel zur privaten Krankenversicherung erleichtern
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Die private Krankenversicherung (PKV) steht nicht jedem offen. Doch Gesundheitsminister Rösler will die Zugangsbeschränkungen nun etwas lockern.
Bislang ist die PKV nur jenen zugänglich, die in drei aufeinander folgenden Jahren ein Einkommen oberhalb der Versicherungspflichtgrenze bezogen haben. Wer eine medizinische Versorgung erster Klasse, wie die freie Arzt- und Krankenhauswahl, die Chefarztbehandlung oder die Unterbringung im Einzelzimmer, möchte und dieses Kriterium nicht erfüllt, der darf nicht zur privaten Krankenversicherung wechseln und kann nur mithilfe einer Krankenzusatzversicherung einzelne Leistungen zu jenen der gesetzlichen Krankenversicherung hinzubuchen.
Nun wird der Wechsel in die Private offenbar für viele Deutsche möglich werden. Denn Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler will ab 2011 den Zugang bereits ab einmaligem Bezug des Mindestverdienstes ermöglichen. Diese Versicherungspflichtgrenze (auch Jahresarbeitsentgeltgrenze genannt) liegt für 2010 bei 4162,50 Euro monatlich.
Nach Informationen der Deutschen Apotheker Zeitung (DAZ.online) soll die Neuregelung bereits ab Januar 2011 greifen. Darauf hätten sich der Gesundheitsminister und die Fraktionen von CDU/CSU und FDP schon verständigt. Im September soll aus dem Vorhaben ein Gesetz werden.
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