Ehemaliger Pfarrer verlangt von privater Krankenversicherung Kostenbeteiligung an Viagra
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Kaum zu glauben, aber wahr- ein ehemaliger Pfarrer aus dem Süddeutschen verlangt von seiner privaten Krankenversicherung eine Kostenbeteiligung am Potenzmittel Viagra. Da die Versicherung sich weigerte, zog der Betroffene vor Gericht.
Die Krankenversicherung begründete die Ablehnung damit, dass es sich bei Viagra nicht um ein herkömmliches Medikament handelt, sondern um ein Stärkungsmittel der besonderen Art. Der 73-Jährige leidet unter einer Erektionsschwäche und konnte sich mit dem Mittel gut weiter helfen. Von seiner privaten Krankenversicherung verlangte er nun eine 40- prozentige Kostenbeteiligung in Höhe von 1.700 Euro.
Nun hat das zuständige Gericht zu klären, ob es sich bei der Erektionsstörung des Ex- Pfarrers tatsächlich um ein medizinisches Problem handelt, oder eher die Manneskraft stärken sollte. Urologische wie auch internistische Gutachten mussten eingeholt werden und mit Spannung wird das Urteil für diesen Fall erwartet.
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