Basistarif der privaten Krankenversicherung entwickelt sich zum Ladenhüter
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Seit Beginn des Jahres 2009 müssen private Krankenversicherungen Menschen aufnehmen, die nicht der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht unterliegen und Ehemalige. Der erhoffte Erfolg des Basistarifs ist jedoch ausgeblieben und laut Angaben des Verbandes für private Krankenversicherung haben bislang weniger als 10.000 Personen davon Gebrauch gemacht.
Zu den Gründen für den ausgebliebenen Erfolg gehört wohl an erster Stelle der Preis für den Krankenversicherungsschutz im Basistarif. Dieser entspricht mit seinen Leistungen denen der gesetzlichen Krankenversicherung, wobei der stolze Beitrag von bis zu 570 Euro monatlich erhoben wird.
Der Gesetzgeber schreibt zudem den privaten Versicherern vor, wer zu welchen Bedingungen abgesichert werden muss. Schon im ersten Quartal klagten viele private Krankenversicherungen über den ungeliebten Basistarif, der durch seine einheitliche Lösung den Wettbewerb ausgehöhlt hat. Jetzt liegen die Hoffnungen bei der neuen Regierung, die sich in den laufenden Koalitionsverhandlungen auch verstärkt dem Gesundheitssystem widmen will. Was einst den Nichtversicherten die Möglichkeit eröffnen sollte, in die private Krankenversicherung zurück zu kehren, oder anderen den Wechsel zu einem Anbieter zu erleichtern, kann wohl als gescheitert bewertet werden.
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