Will die Bundesgesundheitsministerin die private Krankenversicherung abschaffen?
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Kommt die Abschaffung der privaten Krankenversicherung nun oder nicht? In jüngster Vergangenheit kursierten bereits Gerüchte hinsichtlich dieser Idee, doch nun scheinen sich diese Befürchtungen zu bewahrheiten.
Wenngleich es noch keine eindeutige Bestätigung vom Bundesgesundheitsministerium gibt, soll die Ministerin bereits ein einsprechendes Gutachten in Auftrag gegeben haben. Dieses soll, wenn es nach den Wünschen von Ministerin Ulla Schmidt (SPD) geht prüfen, in wieweit das bislang zweigliedrige Gesundheitssystem überwunden werden kann.
Angedacht ist eine allgemeine Bürgerversicherung und die Voraussetzung dafür wäre eine Abschaffung der privaten Krankenversicherung. Das Gutachten, das überdies stolze 12.000 Euro kostet, muss unter anderem klären, wie sich der Bürger an der Finanzierung der Gesundheitskosten beteiligen soll. Zwar muss dies auf der Basis der eigenen finanziellen Leistungsfähigkeit erfolgen, doch wie die Praxis aussehen soll, kann zur Stunde niemand voraussagen.
Hartnäckig bleibt man im Bundesgesundheitsministerium bei der Behauptung, dass eine Abschaffung der privaten Krankenversicherung nicht geplant ist, doch wie soll der Bürger sonst dieses von Frau Schmidt in Auftrag gegebene Gutachten werten? Jedoch darf niemand in diesem Zusammenhang vergessen, dass die privat Versicherten ein Recht auf ihre Verträge haben und dies ist schließlich verfassungsmäßig geregelt.
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