Schweinegrippe: Vorsorge, Symptome, Impfung – Beitragserhöhung bei Krankenversicherungen?

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Die Schweinegrippewelle rollt nun auch mit enormer Geschwindigkeit auf die Bundesrepublik zu, denn schließlich ist Hauptreisezeit, und Urlauber laufen Gefahr, das Virus als bedenkliches „Souvenir“ mit nach Hause zu bringen. Doch welche Symptome stecken eigentlich hinter diesem Reizwort?


Symptome
Wer in diesen Tagen mit erhöhter Temperatur zu kämpfen hat oder über Husten wie auch Atembeschwerden klagt, denkt verständlicherweise sofort an die Schweinegrippe. Die Besorgnis der Bürger ist verständlich, auch wenn die Symptome eine andere Ursache haben. Wer jedoch unter Erbrechen, Übelkeit, Halsschmerzen, Fieber und Appetitlosigkeit klagt, gehört in eine ärztliche Behandlung. Wer also sicher gehen will, sollte unverzüglich einen Arzt aufsuchen und ihn vorher telefonisch unterrichten.

Prävention
Der Gefahr einer Ansteckung aus dem Wege zu gehen, ist wohl am besten. Präventiv kann jeder einfache Vorsorgemaßnahmen einsetzen. An erster Stelle stehen Hygienemaßnahmen. Kommen die Lieben aus dem Urlaub in betroffenen Regionen zurück, ist ein direkter Kontakt erst einmal zu vermeiden. Da sich das Virus durch eine Tröpfcheninfektion ausbreitet, heißt es Vorsicht beim Husten oder Niesen. Da sich die Erreger auch gern über einen direkten Körperkontakt weiter geben lassen, sollte regelmäßiges Händewaschen unbedingt dazu gehören.

Impfung
Schützende Impfungen sind also unausweichlich, doch schon gerät das Kriterium Kostenübernahme in den Mittelpunkt öffentlich geführter Diskussionen.
Die erste Impfwelle soll ab Herbst 25 Millionen Bürger erreichen und die Krankenkassen sehen sich vor einer Kostenwelle ungeahnten Ausmaßes. Gerechnet wird mit Gesamtkosten in Höhe bis zu einer Milliarde Euro und das Gezerre um die Kostenübernahmen verunsichert nicht nur die gesetzliche Krankenversicherung, sondern auch die Mitglieder. Die Impfordnung soll Mitte der kommenden Woche vom Bundeskabinett beschlossen werden. Angedacht ist auch, dass Hausärzte - und nicht die örtlichen Gesundheitsämter, wie von den Krankenkassen gewünscht - als Anlaufstelle dienen sollen. Kommt keine Finanzierungshilfe aus Steuermitteln, hat der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung eine Anhebung der Krankenkassenbeiträge zum 1. Oktober angedroht.

Die private Krankenversicherung bekräftigt derzeit noch, sich an der Finanzierung einer Schutzimpfung gegen die Schweinegrippe zu beteiligen und dies entsprechend ihrem Versicherungsanteil an der Finanzierung. Anders als die gesetzliche Krankenversicherung kann die PKV nicht per Verordnung dazu verpflichtet werden.

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