Private Versicherer sichern Beteiligung an Impfkosten zu
100% kostenlos
Die Impfung gegen Schweinegrippe soll ab Herbst flächendeckend in der Bundesrepublik durchgeführt werden. Dabei will man schnell viele Bürger erreichen, sodass eine Schutzimpfung an zentralen Stellen angedacht ist. Zunächst sollen 30 Prozent aller hier lebenden Menschen gegen das Schweinegrippe- Virus geimpft werden.
Vorrangig erhalten Personen den Schutz, die entweder chronisch erkrankt sind, oder Schwangere. Ebenso sollen zu den ersten zu impfenden Bundesbürgern Personen gehören, die berufsbedingt Kontakt zu anderen Menschen haben. Doch im Grundsatz wird angestrebt, dass jeder einen Impfschutz bekommen soll. Ab Ende September wird aller Voraussicht nach das Serum hierzulande zur Verfügung stehen.
Doch verbunden damit sind hohe Kosten und die jetzt schon entbrannten Diskussionen scheinen nicht abzureißen. Der Verband der privaten Krankenversicherungen hat bereits signalisiert, sich dem jeweiligen Versicherungsanteil entsprechend an den Kosten zu beteiligen. Verbunden damit ist auch die Hoffnung, dass die Beihilfe wie auch die gesetzliche Krankenversicherung in die gleiche Kerbe schlagen und einen Versicherungsanteil einbringen.
Schon werden Entwürfe vom Gesetzgeber ausgearbeitet, sich mit der Kostendeckung auseinander zu setzen. Angedacht ist in diesem Zusammenhang, dass in den Ländern Fonds eingerichtet werden, an denen sich alle beteiligen sollen: die privaten Versicherungen, die Kassen wie auch die Beihilfeträger. Vom PKV- Verband wird in jedem Falle eine Beteiligung an den Kosten signalisiert, um für einen umfassenden Impfschutz gegen das Schweinegrippevirus zu sorgen.
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