Mit Pflegezusatzversicherung Pflegekosten vollständig absichern
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Über die Pflegekostenversicherung kann man jene Pflegekosten absichern, welche nicht von der Pflegekasse bezahlt werden. Ob dies notwendig oder sinnvoll ist und welche Alternativen zur Pflegekostenversicherung existieren, erfahren Sie hier.
Ratgeber im Pdf-Download:
Pflegekostenversicherung.pdf
Restkostenrisiko existenzgefährdend
Verbraucherschützer raten zur zusätzlichen Absicherung der Pflegekosten. Das hat folgende Ursache: Die Leistungen der Pflegepflichtversicherung reichen nicht zur Deckung der anfallenden Pflegekosten aus, was in sehr hohen Aufwendungen für den Pflegebedürftigen bzw. seine Familie resultiert. Diese Aufwendungen können Größenordnungen annehmen, die existenzgefährdend sind. Mit einer Pflegezusatzversicherung wie der Pflegekostenversicherung kann man dieses Risiko versichern.
Altersarmut nicht unwahrscheinlich
Nicht wenige Menschen sind aufgrund der hohen Pflege-Restkosten in die Altersarmut getrieben worden. Wenn es nicht möglich ist, die übrigen Pflegekosten zu begleichen, die von der Pflegekasse nicht erstattet werden, dann wird die Familie letztlich mit zahlen müssen. Das ist nicht selten der Fall, denn häufig betragen diese Restkosten mehrere hundert Euro im Monat. Insbesondere bei stationärer Pflege in Pflegestufe III kommt in einem halben Jahr gut und gern ein kleiner Neuwagen zusammen.
Restkosten versichern
Diese horrenden Selbstkosten müssen versichert werden. Hierzu ist die Pflegekostenversicherung eine gute und günstige Möglichkeit. Diese Versicherung zahlt nach Vorleistung der gesetzlichen oder privaten Pflegekasse. Sie erstattet die Differenz zwischen tatsächlichen Kosten und Kostenerstattung, die sonst der Pflegebedürftige zu zählen hätte, vollständig oder teilweise.
Leistungs-Vergleich
Bei einem Vergleich der Pflegekostenversicherung sollte man auf ein paar Details achten. So ist entscheidend, zu wie viel Prozent die Pflegekostenversicherung im Falle einer ambulanten oder stationären Pflege für die Restkosten aufkommt. Die meisten Policen zahlen bspw. bei stationärer Pflege 80% der Restkosten. So bliebe ein Eigenanteil. Wichtig ist auch, welche maximalen Eigenkosten auf den Versicherten zukämen. Nicht zuletzt sollte neben den Leistungen auch der Beitrag der Angebote verglichen werden, da dieser variiert.
Anteil gleichbleibend
Ein großer Vorteil der Pflegekostenversicherung besteht darin, dass die Kostenerstattung prozentual festgeschrieben ist und sich nicht exakt beziffert. Das ist deshalb so bedeutend, weil die Pflegekosten in den letzten Jahren drastisch angestiegen sind. Ob aufgrund von Inflation oder aus Gründen des medizinisch-technischen Fortschritts, man kann sich so der Leistung der Versicherung immer bewusst sein. Achtung: Üblicherweise gibt es bei der Pflegekostenversicherung eine Wartezeit von 3 Jahren.
Alternativen
Weitere Varianten sind die Pflegerentenversicherung und die Pflegetagegeldversicherung. Die Pflegerentenversicherung zahlt eine monatliche Pflegerente gemäß der Pflegestufe. Die Pflegetagegeldversicherung zahlt ein Tagegeld, welches zur freien Verfügung steht.
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