Vorsorge mit privater Pflegeversicherung stagniert
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Trotz dessen, dass die meisten Bundesbürger sich durchaus bewusst sind, wie wichtig eine private Pflegeversicherung ist, sorgen nicht einmal 10 Prozent vor.
Wer pflegebedürftige Angehörige zu versorgen hat, weiß um die Wichtigkeit einer zusätzlichen Pflegeversicherung. Zwar gibt es auch eine gesetzlich Pflegeversicherung, in der alle gesetzlich Krankenversicherten mitversichert sind, doch reicht diese bei Weitem nicht aus. Seit ein paar Jahren steigen die Pflegekosten beständig an und die Leistungen der gesetzlichen Versicherung halten mit diesen Ansprüchen nicht mehr mit. Dadurch entsteht eine Versorgungslücke, die die Angehörigen selbst stopfen müssen.
Die Deutschen stehen dem Thema aufgeschlossen gegenüber und sind sich darüber bewusst, dass ein zusätzlicher Vorsorgebedarf besteht, doch die Bereitschaft sich tatsächlich zusätzlich abzusichern ist sehr gering. So sehen nur rund ein Drittel der Bürger wirklich Bedarf für eine private Pflegeversicherung, doch nicht einmal 10% der Bundesbürger haben sich bisher wirklich zusätzlich abgesichert.
Oft spielt für dieses ernüchternde Ergebnis der finanzielle Rahmen eine wichtige Rolle. Den hohen Prämien steht oft nur eine schmale Geldbörse gegenüber. Je nachdem was abgesichert werden soll, variieren die Kosten teils enorm. So wünschen sich viele Bürger eine gesetzliche Versicherungspflicht in der Hoffnung, dass in dieser die Beiträge nicht so hoch ausfallen werden.
Prinzipiell sind jüngere Menschen eher bereit eine private Pflegeversicherung abzuschließen und so beträgt das durchschnittliche Eintrittsalter 42 Jahre im Gegensatz zu den vermuteten 55 Jahren.
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