Geplante Pflege-Zusatzversicherung: GKV und PKV kooperieren
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Die Regierung will die immer weiter klaffende Lücke in der Pflege-Versicherung mit einer obligatorischen Pflege-Zusatz-Versicherung schließen. Hierbei können sich die Vertreter sowohl der GKV als auch der PKV Kooperationen untereinander vorstellen.
In der gesetzlichen Pflegeversicherung, getragen durch die Krankenkassen, sind alle gesetzliche Versicherten automatisch versichert. Versicherte der privaten Krankenversicherung können sich derweil dort freiwillig mitversichern. Doch bereits seit einiger Zeit besteht eine Versorgungslücke, die künftig eher größer als kleiner werden wird. So deckt die Pflegeversicherung nur einen geringen Teil der anfallenden Kosten eines Pflegefalls.
Die Regierung hat darauf reagiert und will künftig eine kapitalgedeckte, individualisierte Pflegezusatzversicherung zur Pflicht erklären. Doch wirft der Entstehungsprozess noch immer Fragen auf. So dürften die Versicherten mit der daraus resultierenden finanziellen Belastung nicht überfordert werden. Dagegen müssen aber auch die Kosten einer solchen Leistung im Auge behalten werden. Nur ein Viertel der Bevölkerung wäre bereit für eine Pflegezusatz-Versicherung bis zu 20 Euro auszugeben.
Eine Allianz zwischen den gesetzlichen Kassen und der privaten Krankenversicherung wäre indies für alle Beteiligten denkbar, um dieses Problem zu lösen. Die Verantwortlichen sind überzeugt, dass die Mehrheit der Versicherten die Leistungen, sei es Kranken- oder Pflegegeld, weiterhin aus einem Haus erhalten wolle.
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