Neue Regierung plant Kostenerhöhung bei der Pflegeversicherung
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Union und FDP haben sich auch der finanziellen Situation der Pflegeversicherung angenommen und wollen einen so genannten Kapitalstock aufbauen, den es nicht zum Nulltarif gibt. Die damit verbundenen Extrabeiträge gehen aller Voraussicht nach nur zu Lasten der Arbeitnehmer.
Tritt der Pflegefall ein, können die Kosten daraus bestritten werden und im Vorfeld können sich jetzt schon einmal Arbeitnehmer auf eine Zusatzabsicherung einstellen, die als verpflichtend gilt. Damit die gesetzliche Pflegeversicherung ergänzt werden kann, sollen kapitalgedeckte Elemente eingebaut werden. Dann kommen auf Arbeitnehmer nicht nur normale Beiträge für die Pflegeversicherung zu, sondern sie müssen extra tief in den Geldbeutel greifen, um die Kosten für die private Pflegeversicherung zahlen zu können. Fachpolitiker von Union und FDP versprechen sich davon die Bildung einer Kapitaldecke, aus der die Kosten für die Zahl der steigenden Pflegebedürftigen bestritten werden sollen.
Zwar ist aktuell noch nichts konkret entschieden, doch fest steht jetzt schon, dass es für Arbeitnehmer vermutlich nicht billiger werden wird, wenn es um den Posten Gesundheitskosten geht.
Im Umlageverfahren soll die gesetzliche Pflegeversicherung für Senioren und pflegebedürftige Menschen beibehalten werden, doch für die jüngere Generation ist der Einstieg in das kapitalgedeckte Verfahren geplant.
Unterschiedliche Verbände und die Opposition haben sich schon kritisch dazu geäußert und fürchten einen Abschied von der Solidarität. Kopfpauschalen und eine kapitalgedeckte Zusatzversicherung sind für viele Menschen alarmierende Zeichen für Zusatzkosten und eine überdurchschnittlich hohe Mehrbelastung für Arbeitnehmer.
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