Noten für Pflegeeinrichtungen sollen Transparenz für Betroffene und Angehörige erhöhen
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Seit einigen Wochen sind Prüfer des medizinischen Dienstes der gesetzlichen Krankenversicherung unterwegs, um alle ambulanten und stationären Altenpflegeeinrichtungen auf den Prüfstand zu stellen. Im Anschluss daran werden sogar Noten gegeben, die den herkömmlichen Schulnoten entsprechen.
Bereits im vergangenen Jahr einigten sich die Träger der Einrichtungen und der Spitzenverband der Krankenkassen darauf, wie die Einzelkriterien, die bislang eine Gesamtzahl von 64 erreicht haben, aussehen sollen. Unter die Lupe genommen werden 11.029 stationäre und 11.500 ambulante Pflegeeinrichtungen hierzulande. Dabei beziehen sich die meisten zu bewertenden Kriterien auf die Gestaltung des Alltags der Pflegebedürftigen, die Hygiene wie auch den Umgang mit Demenzkranken.
Jedoch erfolgt diese Prüfung mit anschließender Bewertung nicht zum Nulltarif, denn jede Prüfung kostet rund 4.500 Euro, die zu Lasten der Pflegeversicherung gehen. Damit sich jeder Verbraucher ein Bild von den unterschiedlichen Pflegeeinrichtungen machen kann, werden die abschießenden Ergebnisse im Internet veröffentlicht. Nicht nur die Gesamtnote kann eingesehen werden, sondern auch die Benotung der einzelnen Kriterien. Erst wenn wenigstens 20 Prozent der Einrichtungen eines Bundeslandes überprüft wurden, werden die Ergebnisse veröffentlicht und mit den ersten Veröffentlichungen ist im Spätsommer zu rechnen.
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