Betriebsrenten-Sicherung über PSV wird stark kritisiert
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Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) muss zunehmend harsche Kritik von seinen Mitgliedern einstecken. Diese machen ihrem Ärger über zusätzliche Kosten Luft und wollen mehr Transparenz über den Umgang mit Firmenpleiten.
Der Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) wird zunehmend von seinen Mitgliedern unter Druck gesetzt. Diese sind wütend und empört über die zusätzlichen finanziellen Belastungen, die dieser erhebt. So macht die Wirtschaftskrise sich auch dort bemerkbar und die Unternehmer wollen wissen, wie es um die finanzielle Lage der PSV steht. Die Tatsache, dass die Mitgliedschaft für Unternehmen, deren Beschäftigten einen Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge etwa in Form von Pensionszusage oder Pensionsfonds haben, Pflicht ist, dürfte die Situation nur noch verschärfen. Dabei ist die Einrichtung an sich eine zuverlässige Institution um den Arbeitnehmern, bei Insolvenz des Arbeitgebers, ihr Anrecht auf Absicherung zu erhalten. So zahlt der PSV die Betriebsrenten bei Pleite eines Unternehmens. Finanziert wird diese Aufgabe über das Umlageverfahren, sodass bei jeder Firmenpleite alle anderen Mitglieder anteilsmäßig an den Kosten beteiligt werden. Da diese aber gerade im Jahr 2009, bedingt durch die Wirtschaftskrise, zugenommen haben, sind die Zusatzbelastungen für Unternehmen entsprechend gestiegen. Nun fordern die Mitglieder Rechenschaft vom PSV darüber, wie dieser mit Pleiten wie denen von Arcandor umgeht.
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