Hitzewelle: ohne Krankenzusatzversicherung lauern Zusatzkosten

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In dieser Woche klettert das Thermometer über die 30 Grad Marke und verursacht dadurch besonders bei älteren und kranken Menschen zusätzliche Kreislaufbeschwerden. Wer als Kassenpatient dadurch ins Krankenhaus kommt, muss zudem 10 Praxisgebühr entrichten.

Kaum war auf dem Kalender Sommeranfang zu verzeichnen scheint sich auch das Wetter wieder daran zu erinnern. So soll das Thermometer in dieser Woche noch die 30 Grad Marke übersteigen. Was für Einige ein Grund ist in Jubel auszubrechen, ist für Andere eine große Belastung. Bei hohen Temperaturen schaltet unser Körper sein eigene Klimaanlage an. Er stellt die Gefäße weit und produziert mehr Schweiß. Dieser verdunstet auf der Hautoberfläche und kühlt uns somit wieder runter. Deswegen ist es ja auch so wichtig bei hohen Temperaturen viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Trotzdem stellen hohe Temperaturen für unser Kreislauf eine enorme Belastung dar und das körpereigene Kühlsystem kann überlastet werden. Während junge Menschen diese Extrembedingungen noch relativ gut weg stecken, sieht das bei älteren oder kranken Menschen anders aus. Die Notaufnahmen der Krankenhäuser hab dann wieder alle Hände voll zu tun. Das bedeutet auch für die Patienten eine zusätzliche finanzielle Belastung, denn neben der bereits beim Arzt zu entrichtenden Praxisgebühr muss diese zusätzlich auch im Krankenhaus bezahlt werden. Diese Gebühr müssen nämlich alle Kassenpatienten seit 2004 einmal im Quartal bei Arzt-, Zahnarzt-, Psychotherapeuten-Besuchen sowie bei ärztliche Notaufnahme in einem Krankenhaus entrichten.
Um es seinem Körper leichter zu machen, gibt es einige Dinge die man beachten sollte. Zum Einen natürlich ausreichenden trinken und das Essen von fettreichen und üppigen Mahlzeiten vermeiden, dagegen eher leichte Speisen wie Salate zu sich nehmen. Zum Anderen sollte man darauf achten, dass man die ausgeschwitzten Mineralstoffe wieder ersetzt. Alkohol ist ein zusätzlicher Risikofaktor, denn dieser stellt die Gefäße im Körper noch weiter und dem Kreislauf steht noch weniger Blut zur Verfügung. Außerdem sollte die Bekleidung im Sommer luftig und leicht sein, um einen Hitzestau im Körper zu vermeiden. Daneben kann man die Wohnräume tagsüber abdunkeln und somit die Hitze aussperren, dafür über Nacht ausreichend lüften.

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