Wie sollten Oldtimer versichert werden?
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Ein „Oldie“ ist kein Auto wie jedes andere. Welche Versicherungen die Fahrzeuge und ihre stolzen Besitzer brauchen, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
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Lesen Sie hier mehr über diese Themen:
- Welche Versicherung?
- Oldtimer, die nicht gefahren werden
- Oldtimer, die gefahren werden
- Zusatzleistungen
- Voraussetzungen
- Diebstahl und Vandalismus
- Vergleich
Welche Versicherung?
Ob zu einem Leben in Schutzatmosphäre in die Garage verbannt oder zu ausgiebiger Nutzung und freier Fahrt bestimmt, Oldtimer bereiten ihren Eigentümern große Freude und sind oft ihr ganzer Stolz. So sollten die „Lieblinge“ natürlich auch optimal abgesichert sein. Doch welche Policen brauchen die betagten Fahrzeug und ihre Fahrer wirklich?
Oldtimer, die nicht gefahren werden
Ein Auto, das wie in einem Museum abgestellt und nicht wieder bewegt wird, benötigt keine Kfz-Haftpflichtversicherung. Diese wird zur Pflicht, sobald es gefahren wird. Wenn das nicht der Fall ist, wird auch keine Haftpflichtversicherung fällig.
Oldtimer, die gefahren werden
Ein Fahrzeug, das am Straßenverkehr teilnimmt, braucht eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Eine ganz normale Kfz-Versicherung ist für Oldtimer allerdings nicht optimal. Sie würde viel zu hohe Beiträge verlangen und wäre nicht zweckmäßig. Eine Oldtimer-Versicherung, die bereits viele Kfz-Versicherer anbieten, passt wesentlich besser auf die Bedürfnisse der Oldtimer, die bspw. in der Regel weniger häufig gefahren werden als normale Fahrzeuge. Außerdem wissen die Versicherer, dass der besonders pflegliche und vorsichtige Umgang der Besitzer mit den betagten Prachtstücken das Risiko verringert, in Leistung gehen zu müssen. Weil die Versicherer ihr Risiko auf die Beiträge umlegen, sind diese also im Falle der Oldtimer-Versicherung um einiges geringer. Auch gibt es hier keinen Schadenfreiheitsrabatt; man erhält praktisch automatisch den günstigsten Tarif. Wegen dieser Liebe zum Fahrzeug empfiehlt sich eine Vollkasko-Versicherung.
Zusatzleistungen
Oldtimer-Versicherungen bieten über die Standardleistungen hinaus auch Zusatzleistungen an. Diese sind von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich. So können beispielsweise auch Reparaturkosten mitversichert werden. Doch letztlich muss man bedenken, dass jede zusätzliche Leistung auch zusätzlich kostet. Wer sparen will, sollte darauf also entweder ganz verzichten oder genau überlegen, wie wichtig die jeweilige Leistung wirklich ist.
Voraussetzungen
Wie überall gilt es auch bei den Versicherungen auf das Kleingedruckte zu achten. Die Versicherungsbedingungen sollten genau unter die Lupe genommen werden. Es kann beispielsweise vorkommen, dass bestimmte Einschränkungen für den Versicherungsschutz bestehen. Nicht alle Oldtimer werden von jedem Anbieter auch versichert. Um als Oldtimer gelten zu können, muss das Auto übrigens mindestens 25 Jahre alt sein, wobei ein Abschluss in einigen Fällen allerdings auch schon früher möglich sein kann. Darüber hinaus wird zumeist ein Zweitwagen für den Alltagsgebrauch benötigt, um die Oldtimer-Versicherung abschließen zu können.
Außerdem sollten Leistungsausschlüsse geprüft werden - also unter welchen Voraussetzungen die Versicherung zahlt oder nicht zahlt - um später keine bösen Überraschungen zu erleben.
Diebstahl und Vandalismus
Ist ihr Oldtimer kaskoversichert, ist er trotz fehlender Wegfahrsperre bei Diebstahl versichert. Auch auf den in diesem Fall üblichen Abschlag verzichten die Versicherer bei der Oldtimer-Versicherung. Eine Vollkasko schützt leider nicht vor Vandalismus, aber zumindest bei böswilliger Zerstörung.
Vergleich
Ein Vergleich der Oldtimer-Versicherung bietet sich in jedem Falle an, weil die Beiträge, Leistungen und Bestimmungen stark variieren. Einen Vergleich der Kfz-Haftpflichtversicherung finden Sie hier.
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