Mit Einführung der Winterreifenpflicht kommt auch höheres Bußgeld
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Mit Kippung der Winterreifenklausel, will das Bundesverkehrsministerium nun die Winterreifenpflicht einführen. In diesem Zusammenhang soll auch gleich die Geldstrafen erhöht werden.
Die ersten Glühweinstände haben bereits ihre Pforten eröffnet und des Nachts verzeichnet das Thermometer bereits Minusgrade. Der Winter liegt in der Luft und nicht nur Autofahrer sollten sich auf einen Jahrhundertwinter rüsten.
Das Oberlandesgericht Oldenburg hat vor kurzem die Winterreifenklausel gekippt aber gerade aufgrund dessen soll nun eine Winterreifenpflicht eingeführt werden. Mit dieser sollen auch höhere Bußgelder auf Verkehrssünder drauf zu kommen. Anstatt der bisherigen 20 Euro soll, wartet dann eine Geldstrafe von 40 Euro.
Der ACE (Autoclub Europa) sieht diese Maßnahme schon deswegen als gerechtfertigt an, weil Autofahrten mit Sommerreifen schneller zu Unfällen führen und den übrigen Verkehr enorm gefährden. Kommt es zu Unfällen und damit zu Sach- oder Personenschäden, würde eine Kfz-Versicherung für diese Kosten aufkommen. Daneben prüft sie die Ansprüche, die Dritte aufgrund eines Unfalles eventuell haben.
Das Bundesverkehrsministerium teilte mit, dass die Erhöhung der Bußgelder für Fahrten bei winterlichen Straßenverhältnissen mit Sommerreifen mit der Einführung der Winterreifenpflicht einher gehen soll. Kommt es zudem zu einer Gefährdung des übrigen Straßenverkehrs durch Nichteinhaltung dieser Pflicht wird auch dieses Bußgeld von bisher 40 Euro auf 80 Euro erhöht. Zudem kommt ein Punkt in Flensburg hinzu.
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