Frauen werden bei der Versicherung benachteiligt.
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Das ist so nicht richtig. Es gibt Versicherungen, wie etwa die Kfz-Versicherung, bei welcher der umgekehrte Fall vorliegt. Hier zahlen Frauen weniger als Männer.
Versicherungen, wie etwa die Rentenversicherung, bei welcher Frauen benachteiligt werden, weil sie länger leben als Männer, dürfen nur noch bis Ende 2011 bei ihrer aktuellen Kalkulation bleiben. Ab dem 22. Dezember 2011 müssen die Versicherer nämlich allesamt sogenannte Unisex-Tarife anbieten. Das hat der Europäische Gerichtshof entschieden und bezieht sich dabei auf den Grundsatz des EU-Rechts der Gleichbehandlung von Männern und Frauen.
In Deutschland gibt es unterschiedliche Meinungen zu diesem Vorstoß. Experten befürchten insgesamt steigende Beiträge bei den Versicherungen, weil das höhere Leistungs-Risiko bei weiblichen Versicherungsnehmern nicht entfällt, sondern immer noch existent ist und daher auf alle Versicherten umgelegt werden muss. Andere wiederum begrüßen den Zwang zu Unisex-Tarifen.
Männer, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Versicherung abzuschließen, deren Beitrag im Zuge der Angleichung steigen könnte, sollten also demnach noch bis zum genannten Stichtag unterschreiben, um noch in den Genuss der niedrigen Prämie zu kommen.
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Kapitallebensversicherung
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