Warum reicht der Schutz über Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung nicht aus?
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Die IT-Branche benötigt eine eigene Haftpflichtversicherung. Ihre spezifischen Risikos werden über die Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung nicht oder nur unzureichend abgedeckt.
Fehler können besonders in dieser Branche leicht Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe nach sich ziehen. Somit ist die richtige Deckungssumme entscheidend. Wenn Versicherer nur bis zu einer Höchstsumme versichern, die unter der für Ihr Unternehmen notwendigen liegt, kommt die Versicherung nicht infrage.
Die Betriebshaftpflichtversicherung leistet in der Regel nur bei wirklichen Beschädigungen an Personen oder Gegenständen. Fehler in der Produkterstellung oder Leistungserbringung interessieren hier nicht.
Auch die Berufshaftpflichtversicherung ist in der Regel nicht an den Versicherungsbedarf eines IT-Freiberuflers gekoppelt. Tatsächlich kann man in den so genannten Besonderen Bedingungen und Risikobeschreibungen individuelle Anpassungen vornehmen. Doch Änderungen und Risikoerhöhungen sind immer mit höheren Beiträgen verbunden.
Die wirklich wichtigen Bearbeitungs- und Vermögensschäden sind in diesen Produkten nicht enthalten. Auch die Vermögensschadenhaftpflichtversicherung stellt keinen Ersatz für eine IT-Haftpflichtversicherung dar, denn diese ist genau auf den Versicherungsbedarf der in der Branche Tätigen zugeschnitten. Der Vorteil liegt also darin, den Versicherungsschutz zu erhalten, den man auch benötigt – keine unrealistischen Risiken absichern zu müssen und die wahrscheinlichen abgesichert zu wissen – und auch nur hierfür zu bezahlen. So sind bspw. nur mit diesem Produkt Hackerangriffe und Programmierfehler versichert. Die Übermittlung von Viren, Trojanern etc. ist ebenfalls abgedeckt.
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