Morgen schließt die City-BKK: 49.000 Mitglieder noch ohne Kasse
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Die City-BKK schließt nun morgen endgültig ihre Tore und noch immer sind 49.000 Mitglieder ohne neue Krankenversicherung. Zwar gibt es eine Übergangslösung, dennoch werden von der Koalition Änderungen gefordert, um ein solche Situation künftig zu vermeiden.
Morgen, am 1.Juli schließt die City-BKK endgültig ihre Tore und noch immer sind 49.000 Mitglieder ohne neue Krankenkasse.
Der Krankenkassen-Spitzenverband fordert noch einmal dringlichst alle verbliebenen Mitglieder dazu auf, sich schnellstens eine neue Krankenkasse zu suchen. Für alle, die ab dem morgigen Tag nicht neu versichert sind, wird eine Übergangslösung für die Bezahlung offener Rechnungen sorgen. Die City-BKK zahlt bis zum 30.September alle Arzt-, Krankenhaus- und Apothekenrechnungen, wobei diese Kosten über ein Millionen-Darlehen des Kassenverbandes finanziert und durch die neue Krankenkasse des Patienten rückwirkend zum 1.Juli beglichen werden muss.
Wer bis zum 14.Juli von allein keiner neuen Versicherung angehört, der wird von seinem Arbeitgeber, der Bundesagentur für Arbeit oder seinem Rentenversicherer an eine bestimmte Kasse verwiesen.
Gerade diese Übergangslösung erforderte viel organisatorisches Verhandlungsgeschick, um zu verhindern, dass den Kassenpatienten Privatrechnungen ausgestellt werden. Für künftige Kassenpleiten sollten Änderungen vorgenommen werden und die Mitglieder dazu gezwungen werden, sich bereits vor der Schließung einer Krankenkasse, eine neue zu suchen.
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