Anhebung der Kranken-Kassen-Beiträge erhöht Arbeitslosigkeit
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Die geplante Erhöhung der Kranken-Kassen-Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse hat nicht nur höhere Kosten für die Versicherten zur Folge, sondern auch höhere Lohnnebenkosten für Unternehmen. Diese werden unter anderem mit Entlassungen reagieren.
Die Bundesregierung hat beschlossen die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse zu erhöhen, um damit die finanziellen Lücken der Kassen erst mal zu stopfen. Diese Beitragserhöhung fällt aber nicht nur auf die Versicherten zurück, sondern auch auf die Arbeitgeber. Zwar hat sich der Arbeitsmarkt nach der Wirtschaftskrise weitgehend wieder stabilisiert, doch fahren die Unternehmen teilweise immer noch Leerkosten da die Kapazitäten nicht voll ausgelastet sind. Kommt es jetzt auch noch zu einer Erhöhung der Lohnnebenkosten, wächst auch der Druck die steigenden Kosten durch wachsende Einnahmen wieder auszugleichen. Doch Produktivitätssteigerungen sind nur in einem gewissen Ausmaß möglich. Geht hier nichts mehr, wird an den Ressourcen gespart und hier eben unter anderem auch an den Humanressourcen. So werden beispielsweise Leiharbeiter nicht in die Festanstellung übernommen oder anstatt zwei Entlassungen werden eben drei Arbeiter gekündigt. Die Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge vernichtet also Arbeitsplätze und nach einer ökonomischen Faustformel sind das nicht wenige. So verlieren bei der Erhöhung um einen Prozentpunkt in etwa 100.000 Menschen ihren Arbeitsplatz. Bei der künftigen Erhöhung handelt es sich um 0,6 Prozentpunkte und so wird 2011 der Arbeitsmarkt einen derben Rückschlag zu verkraften haben.
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