Klopfmethode: Gesetzliche Krankenkasse zahlt nicht
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Die Emotional Freedom Technique, auch umgangssprachlich Klopfmethode genannt, kann zur Behandlung von psychischen Störungen, wie Angstzuständen eingesetzt werden. Doch müssen Patienten der Gesetzlichen Krankenkasse die Kosten selbst übernehmen.
Mehr Menschen als man denkt leiden unter Ängsten. Diese können stark variieren, die bekanntesten sind wohl die Angst vor Höhe, Angst vor Leuten zu sprechen, Angst vor überfüllten Plätzen und die Angst vorm Fliegen. Daneben gibt es etliche mehr. Dieses sind psychische Störungen die behandelt werden müssen. Eine Heilmethode, die auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet, ist die des Wegklopfens, auch übersetzt unter „Techniken der Emotionalen Freiheit“ bekannt. Die Vorstellung, die dahinter steckt ist, dass in unserem Körper Energieströme fließen und wenn diese blockiert werden, der Körper krank wird. Durch die Beklopfung bestimmter Punkte unseres Körpers können diese Blockaden gelöst werden und die Energie kann wieder frei zirkulieren. Das bedeutet, die Methode findet nicht nur Einsatz bei Erkrankung der Seele, sondern auch bei Erkrankung des Körpers.
In Deutschland ist zum einen das Problem, dass es für diese Behandlungsmethode noch keine anerkannte Ausbildung gibt. Zum zweiten müssen Kassenpatienten die Kosten von Naturheilverfahren und alternativen Behandlungsmethoden immer noch selbst zahlen. Zwar basiert diese Methode auf das gleiche Konzept wie Akupunktur, doch existieren nicht genügend Studien, um die heilende Wirkung zu beweisen. Bei der Privaten Krankenversicherung können diese Kosten, je nach Vereinbarung, allerdings auch übernommen werden.
Der Behandelnde sollte über ausreichende Kenntnisse in Psychologie wie auch Psychotherapie verfügen, da dies vor allem zur Behandlung von psychischen Beschwerden angewendet wird.
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