Wegen Urlaubsbildern zahlte Krankenversicherung kein Krankengeld
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Private Daten im Netz sind immer ein Risiko. Nun informieren sich nicht mehr nur Arbeitgeber in sozialen Netzwerken über ihre Mitarbeiter, sondern auch Versicherer nutzen diese Quelle um ihre Kunden auszuspionieren.
Soziale Netzwerke erweisen sich einmal mehr als Falle für Arbeitnehmer. So ist zwar bisher bekannt, dass private Fotos und Videos sich schon mehr als einmal als Karrierekiller erwiesen haben. Doch nicht nur Arbeitgeber informieren sich vermehrt über soziale Netzwerke. Inzwischen nutzten auch Versicherer diese Informationsquelle. So hat eine Krankenversicherung einem ihrer Versicherten das Krankengeld aufgrund von privaten Urlaubsbildern gestrichen. Dass dieser Urlaub quasi eine ärztliche Anweisung war, spielte in dem Fall anscheinend keine Rolle. So können soziale Netzwerke, wie facebook, studivz oder auch xing oft einen falschen Eindruck hinterlassen. Diese zeigen meist nur einen begrenzten Ausschnitt aus dem Leben ihrer Nutzer, doch dieser hat dann oft fatale Auswirkungen. Denn inzwischen recherchiert jedes zweite Großunternehmen im Netz über seine Mitarbeiter.
Da nun auch noch Versicherer anscheinend davon Gebrauch machen, sollte man insbesondere bei privaten Angaben über Vorlieben, Hobbys und Gesundheit vorsichtig sein. Denn diese sind oft Maßstäbe nach denen eine Private Krankenversicherung oder auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung vergeben werden.
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