Zusatzbeiträge: Bei den Krankenkassen ein ewiges Hin und Her
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Zuerst waren Zusatzbeiträge angekündigt und nun sollen sie doch nicht kommen. Der Blick ins neue Jahr ist verhalten. Denn auch wenn bisher keine Krankenkasse Zusatzbeiträge ankündigt hat, halten sie sich mit ihrer Prognose fürs gesamte Jahr 2010 doch zurück.
Der Jahreswechsel steht vor der Tür und der Blick ins neue Jahr, insbesondere in Bezug auf unser Gesundheitssystem, ist unsicher. So schwanken die Nachrichten darüber ob es weitere Belastungen für gesetzlich Versicherte geben soll oder nicht. Bereits vor einiger Zeit wurden für den Januar 2010 Zusatzbeiträge von 6 Euro pro Patient angekündigt. Nun wird die Zukunft aber wieder rosiger gemalt. Es soll doch zu keiner Erhebung von Zusatzbeiträgen kommen. So haben die DAK, die Techniker Krankenkasse, die Barmer/Gmünder Ersatzkasse sowie die AOK Rheinland/Hamburg und Sachsen Anhalt eine zusätzliche Belastung ihrer Versicherten ausgeschlossen. Allerdings wird im kommenden Jahr vermehrt mit krisenbedingten Einnahmeausfällen und Ausgabensteigerungen gerechnet. Daher weisen die Kassen, trotz eines zusätzlichen Steuerzuschusses von 3,9 Mrd. Euro, schätzungsweise immer noch einen Fehlbetrag 3,6 Mrd. Euro auf. Trotz dessen, dass keine Krankenkasse bisher Zusatzbeiträge ankündigt, ist die Sicht aufs gesamte Jahr 2010 unsicher. Denn diese Situation erlaubt den Kassen, Zusatzbeiträge zu erheben, sobald sie mit den zusätzlichen Steuergeldern nicht auskommen. Da eine allgemeine Prämie allerdings das soziale Gleichgewicht stört, darf nicht mehr als 1% des Einkommens dafür angesetzt werden. Also nicht zu früh freuen, denn noch ist nicht aller Tage Abend. Diese zusätzliche Belastung von gesetzlich Versicherten und die immer schlechter werdende ärztliche Versorgung, sollte eventuell zu Überlegungen zu einem Wechsel in eine private Krankenversicherung führen.
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