630 Millionen Euro drohen der gesetzlichen Krankenversicherung an Beitragsrückständen
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Nach Informationen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung leiden die Krankenkassen unter Beitragsrückständen in Millionenhöhe. Die Rede ist dabei von rund 630 Millionen Euro, die im Zeitraum von April 2007 bis März 2009 aufgelaufen sein sollen.
Diese Zahlen basieren darauf, dass seit der Gesundheitsreform aus dem Jahr 2007 rund 200.000 Menschen nicht krankenversichert waren und dennoch im akuten Krankheitsfalle behandelt werden mussten. Viele von ihnen wollten oder konnten ihre Krankenversicherungsbeiträge nicht bezahlen. Eine große Krankenkasse schließt jetzt höhere Belastungen für ihre Versicherten nicht mehr aus, denn die Mehrkosten im Gesundheitssystem werden sich auf über 7,5 Milliarden Euro belaufen.
Von Zusatzbeiträgen will man indes bei den meisten Krankenkassen noch nicht wissen, weil Mehrbelastungen der Mitglieder verhindert werden sollen. Vielmehr wird allgemein gefordert, die zusätzlichen finanziellen Belastungen nicht allein auf die Arbeitnehmer abzuwälzen. Doch geht es nach den Plänen der neuen Bundesregierung, wird die einkommensunabhängige Pauschale ab dem Jahr 2011 eingeführt.
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