Zweimalige Grippeimpfung- kommen Zusatzkosten auf die gesetzliche Krankenversicherung zu?
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Wieder einmal ist es die Grippeimpfung, die für Aufregung sorgt. Eine kanadische Studie hat nun belegt, dass die klassische Grippeimpfung die Gefahr erhöht, an der Schweinegrippe zu erkranken.
Hierzulande sind die Menschen eher impffaul und Experten befürchten, dass durch diese Nachricht die Bereitschaft noch weiter absinkt. Mit Recht fragen sich die Menschen, welchen Einfluss die herkömmliche Grippeimpfung auf die seit Monaten grassierende Schweinegrippe nimmt. Die Ergebnisse aus Kanada beunruhigen die Verbraucher, denn laut den vorliegenden Ergebnissen besteht das erhöhte Risiko, dass sich die Grippeimpfung negativ auf die Schweinegrippe auswirkt und sich die Zahl der an der Schweinegrippe Erkrankten durchaus verdoppeln könnte.
Durch diese Nachricht könnte die Impfbereitschaft der Bundesbürger nochmals weiter sinken und dies, obwohl jährlich bis zu 10.000 Menschen an der Influenza sterben. Zu den am stärksten Betroffenen gehören Senioren und chronisch Kranke. Sollte es sich um eine große Infektionswelle handeln, rechnen Experten gar mit bis zu 30.000 Todesfällen.
Die Kanadier planen daher, lediglich die Menschen gegen die herkömmliche Influenza zu impfen, die über 65 Jahre alt sind. Hierzulande wäre es denkbar, dass eine zweimalige Impfung durchgeführt werden muss: einerseits die Schutzimpfung gegen das Schweinegrippe- Virus und im Anschluss daran die Impfung gegen die saisonale Grippe.
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