Wo bleiben die Beiträge der gesetzlichen Krankenversicherung?
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Der Unmut vieler Kassenpatienten ist nicht zu überhören: das Leistungsangebot der Krankenkassen erscheint vielen Versicherten nicht mehr ausreichend und vielfach wird die Frage gestellt, was eigentlich mit den Krankenkassenbeiträgen geschieht.
Bei genauem Hinsehen nimmt der Posten „Heil- und Hilfsmittel“ bei den Krankenkassen einen gehörigen Anteil ein, der mit Kosten in Höhe von rund neun Milliarden Euro zu Buche schlägt. Darunter fallen beispielsweise Rollstühle, Hörgeräte und Prothesen.
Für denjenigen, der diese Hilfsmittel benötigt, um weiterhin am normalen Leben teilnehmen zu können, sind sie sicherlich eine sinnvolle Anschaffung. Doch der Markt, der davon profitiert, ist nicht transparent, sodass niemand konkret zu wissen scheint, wohin die Gelder eigentlich fließen.
Doch schlagen jetzt Gesundheitsexperten Alarm. Sie bemängeln, dass eine Kosten- Nutzen- Analyse fehlt, die Auskunft über den Bedarf von Hilfsmitteln und den Verbleib von Geldern gibt. Dabei werden gerade in diesem Bereich weitere Steigerungen erwartet und der demografische Wandel unserer Gesellschaft wird die Situation noch verschärfen. Ob alle verordneten Heil- und Hilfsmittel auch wirklich sinnvoll von den Patienten eingesetzt werden, kann durchaus angezweifelt werden.
Was sich bei der Verwendung von Medikamenten bereits positiv durchsetzen konnte, soll laut Expertenforderungen auch bei Heil- und Hilfsmitteln angewendet werden, um nicht nur die Transparenz zu erhöhen, sondern auch den Patienten effektiver helfen zu können, ohne dass Kassenbeiträge verschwendet werden.
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