Experte fordert für die gesetzliche Krankenversicherung: keine Abschaffung des Gesundheitsfonds
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Wie sieht jetzt die Zukunft des Gesundheitsfonds aus? Bereits vor der Bundestagswahl waren vielen klar, dass im Falle eines Wechsels der Regierungsparteien auch die Zukunft des Gesundheitsfonds ungewiss sein würde.
Im „Handelsblatt“ gab der Gesundheitsexperte am Rheinisch- Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung, Boris Augurzky, ein Interview, in dem er davor sogar warnt, den Gesundheitsfonds abzuschaffen. Er kann der Aussage nicht folgen, dass der Gesundheitsfonds den Wettbewerb behindert und wertet diese Aussage als falsch. Geraten die Krankenkassen in Finanznot, könnten durch Zusatzbeitrage höhere Beträge von den Krankenkassen eingezogen werden. Parallel dafür fordert er aber auch eine Verbesserung des Leistungsspektrums.
Kann der einkommensschwache Versicherungsnehmer dies nicht leisten, bleibt dann immer noch die Chance in eine andere Kasse zu wechseln, die den einheitlichen Kassenbeitrag erhebt.
Angesichts der Tatsache, dass die Krankenkassen im kommenden Jahr mit einem Minus von rund 7,5 Milliarden Euro rechnen müssen, macht der Gesundheitsexperte eher die krisenbedingt steigende Arbeitslosenzahl dafür verantwortlich, als das Konstrukt des Gesundheitsfonds.
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