Falsche Aids-Diagnosen bescherten Krankenkassen hohe Zuschüsse
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Laut Zeitungsberichten sollen vom Gesundheitsfonds mehrere Millionen Euro an Krankenkassen geflossen sein, um die Behandlung von Aids- Infizierten zu gewährleisten, die es in der Realität jedoch gar nicht geben soll.
Derzeit wird noch über die Ursachen der Fehlzuwendungen spekuliert und vermutet wird, dass ein Anwendungsfehler in der Software der Grund dafür sein soll.
Ein Nachrichtenmagazin berichtete vorab, dass wohl eine Praxis- Software, die unter Augenärzten weit verbreitet ist, Daten von Patienten mit einer speziellen Codierung versehen haben soll, die auf eine Aids- Infizierung hinweist. Die für die Patienten zuständigen Krankenkassen sollen darauf hin Zuschüsse aus dem Gesundheitsfonds in Höhe von rund 10.000 Euro je Patient und Jahr bekommen haben.
Experten schätzen, dass durch diese Fehlzuweisungen an die Kassen für die gesetzliche Krankenversicherung ein Betrag von 160 Millionen Euro zusammen gekommen ist. Entdeckt wurde dieser gravierende Fehler von Experten, die sich mit Abrechnungen beschäftigen und einen außergewöhnlichen Anstieg von infizierten Patienten bemerkt hatten. Als besonderes Kriterium erschien den Fachleuten auch das fortgeschrittene Alter der angeblich mit dem Virus Infizierten- diese waren in der Regel, laut Abrechnungen, älter als 65 Jahre.
Der Software- Fehler soll zum zweiten Quartal aufgehoben worden sein.
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