Lebensmittelampel- gesetzliche Krankenversicherung fordert Kennzeichnung
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Wir alle greifen in die Regale im Supermarkt, ohne zu wissen, welche Inhaltsstoffe und Nährwerte die Lebensmittel aufweisen, die Tag für Tag gekauft werden. Verbraucherschützer fordern schon lange eine so genannte Ampelkennzeichnung für unsere Nahrungsmittel. Mit im Boot dieser berechtigten Forderungen sitzen jetzt auch die gesetzlichen Krankenkassen. Schließlich gilt, dass der gesundheitsbewusste Zeitgenosse, der sich gesund ernährt, auch langfristig zu Einsparungen bei den Gesundheitskosten beiträgt.
Die Krankenkassen haben sich jetzt an unterschiedliche Politiker gewandt mit der Bitte, dem Versicherten einen Überblick über Nährwerte zu ermöglichen. Niemand weiß derzeit, wie viel Fette, Salz oder Zucker im gewählten Nahrungsmittel enthalten sind und nur eine so genannte Ampelkennzeichnung kann langfristig für Klarheit sorgen.
Ulla Schmidt, Bundesgesundheitsministerin und die Kanzlerin wurden bereits von der Organisation Foodwatch aufgefordert, in Brüssel eine solche Kennzeichnung durchzusetzen.
Kritik wird indes von Seiten der gesetzlichen Krankenversicherung geübt, denn was von der EU- Kommission verfolgt wird, reicht bei weitem nicht aus. Statt der geforderten Ampel sollen lediglich Nährwertinformationen in Tabellenform dem Verbraucher Informationen liefern.
Der Vorsitzende der deutschen Krankenkasse ist sich sicher, dass diese Maßnahme nicht ausreichen wird, alle Bürger umfassend zu informieren.
Die Krankenkassen sind der Meinung, dass es den EU- Mitgliedsstaaten ermöglicht werden sollte, eine entsprechende Nährwertkennzeichnung zu regeln. Jeder Verbraucher soll die Chance erhalten, sich gesund zu ernähren und noch vor dem Kauf Einzelheiten über den Gehalt zu erfahren. Die Folgen von ungesunder Ernährung schlagen hoch zu Buche. So müssen nicht nur die Betroffenen mit erheblichen Gesundheitseinschränkungen leben, sondern auch die Solidargemeinschaft der Versicherten muss für Ernährungsfehler tief in die Tasche greifen.
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