Bundestagswahl- wird die gesetzliche Krankenversicherung umorganisiert?
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Der 27. September 2009 ist ein Datum, das sich auch für die Krankenkassen als besonderer Stichtag erweisen kann. Wie aus dem politischen Lager der CSU zu hören ist, werden grundlegende Veränderungen bei den Krankenkassen nach der Bundestagswahl angestrebt.
Bedenken gegen den am 1. Januar 2009 eingeführten Gesundheitsfonds haben sich für viele Politiker bereits bestätigt und eine umfassende Überarbeitung soll für notwendige Verbesserungen sorgen.
Dieser Meinung ist der bayrische Gesundheitsminister Markus Söder (CSU). Zwar schwebt ihm nicht vor, den Gesundheitsfonds vollkommen abzuschaffen, doch fordert seine Partei nach der Bundestagswahl grundlegende Veränderungen. Eine Reform des Gesundheitsfonds beinhaltet nach seinen Vorstellungen die Abschaffung des einheitlichen Beitrags für die Versicherten der Krankenkassen. Die gesetzliche Krankenversicherung soll wieder eigenständig Beiträge festlegen können. Diese sollen hinsichtlich einer medizinischen Versorgung jeweils der Region zugute kommen, aus der das Geld kommt.
Aktuell werden die Beiträge der Krankenkassen in einen Fonds geleitet. Von dieser Stelle erhalten die Kassen einen festgesetzten und einheitlichen Betrag für jeden Versicherungsnehmer. Mit Zuschlägen aus dem Gesundheitsfonds ist zu rechnen, wenn es sich um schwer Erkrankte handelt, um den höheren Kosten entgegen zu wirken.
Setzen sich die Pläne der CSU durch, wird der Gesundheitsfonds die angestrebte Aufgabe nicht mehr erfüllen können. Der Ausgang der Bundestagswahl am 27. September dürfte auch in Bezug auf das Gesundheitswesen Einfluss nehmen und darf mit Spannung erwartet werden.
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