Kampf gegen Schweinegrippe belastet Krankenversicherungen
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Die größte Impfaktion der Nachkriegszeit steht in den Startlöchern, seitdem die Regierung den Weg dafür geebnet hat. Per Verordnung wurden die Krankenkassen zur Kostenübernahme verpflichtet und dies zunächst für den Betrag von einer Milliarde Euro.
Aller Voraussicht nach sollen ab kommenden Herbst bis zum Frühjahr 2010 insbesondere Risikogruppen bevorzugt gegen das Schweinegrippe- Virus geimpft werden. Dazu zählen neben Schwangeren auch chronisch Kranke und Gesundheitspersonal. Doch sind auch die Grundlagen geschaffen, dass sich jeder, der auf einen Impfschutz besteht, auch impfen lassen darf.
Dies versprach Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), denn auch sie ist der Meinung, dass nur eine Impfung der beste Schutz gegen Influenza ist. Zeit für eine Entwarnung ist jedoch noch nicht, auch wenn der Verlauf der H1N1- Infektion hierzulande noch recht milde verlaufen ist. So wird befürchtet, dass es auch in der Bundesrepublik durchaus zu Todesfällen kommen kann. Die Ministerin rät derzeit, bevor nicht alle klinischen Studien abgeschlossen sind, davon ab, Kinder gegen das Schweinegrippe- Virus impfen zu lassen.
Weiter geht Ulla Schmidt davon aus, dass die Krankenkassen durchaus in der Lage sein müssten, die Kosten dafür aus eigener Kraft zu stemmen, ohne dass die Mitglieder durch Zusatzbeiträge belastet werden müssen. Die Kosten für den zweimaligen Impfschutz liegen bei etwa 28 Euro. Durchschnittlich entfallen rund acht Euro pro Jahr für jeden Versicherungsnehmer.
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