Krankenkassen finanzieren Schweinegrippe-Tests nur noch für Patienten mit Risiken
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Die Nachrichten über die Finanzierung der Schutzimpfungen gegen das Schweinegrippe- Virus überschlagen sich und auch die Frage nach den Kosten für die Tests stehen derzeit im Mittelpunkt zahlreicher Diskussionen. Aktuell konnten sich jetzt die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung darauf einigen, dass lediglich Risikopatienten den PCR-Test von den Krankenkassen bezahlt bekommen, um das Schweinegrippenvirus genau bestimmen zu können.
Zu dieser Zielgruppe gehören chronisch Kranke und Schwangere. Für alle anderen, die gesetzlich krankenversichert sind gilt, dass die herkömmlichen Schnelltests angewendet werden. Diese weisen lediglich nach, ob eine Erkrankung vorliegt, ohne genauere Auskünfte zu geben, ob es sich dabei um das Virus A/H1N1 handelt.
Diese Schnelltests müssen auch weiterhin vom Kassenpatienten aus der eigenen Tasche bezahlt werden und erst nach Vorlage einer Rechnung wird die gesetzliche Krankenversicherung den Betrag erstatten. Bislang hatte es noch Unklarheiten über die Kostenübernahme von Tests gegeben. Nun aber steht fest, dass die Kosten für den weiterführenden PCR- Test von den Krankenkassen nur dann bezahlt werden, wenn ein Schnelltest einen positiven Befund ergibt. Auch der einfache Schnelltest darf nicht präventiv angewendet werden, sondern nur dann, wenn der behandelnde Arzt einen begründeten Verdacht äußert.
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