Gesetzliche Krankenversicherung punktet mit nur leicht gestiegenen Ausgaben bei Arzneimitteln
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Die Ausgaben für Impfstoffe und Arzneimittel erreichen für den kompletten Markt der gesetzlichen Krankenversicherung in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein Gesamtvolumen von etwa 15 Milliarden Euro zu Apothekenverkaufspreisen. In dieser Summe wurden noch nicht Einsparungen aus Rabattverträgen wie Zwangsrabatte berücksichtigt.
Somit steht jetzt schon fest, dass die Steigerung durchaus moderat ausfällt und weit unter der Zuwachsrate bei Medikamenten liegt, wie vom Rahmenvertrag zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung ausgehandelt. Hier wurde ein Zuwachsplus von 6,6 Prozent vereinbart. Einen wachsenden Bedarf kann jedoch bei speziellen Arzneien wie auch Generika festgestellt werden. Dazu gehören neue und patentgeschützte Mittel wie neue Krebstherapeutika.
Die Ausgaben der Kassen für Generika, die vor allem der medikamentösen Behandlung von so genannten Volkskrankheiten dienen, stiegen um sechs Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Doch parallel dazu bleiben Rabattverträge wichtig. Etwa 63 Prozent der abgegebenen Medikamente wechselten auf der Basis eines rabattgeregeltenVertrags zwischen den Kassen und Herstellern den Besitzer. Große Kassen kündigten bereits an, die Ausschreibungen dafür auszuweiten und somit der Anteil von Arzneien ansteigen wird, die rabattgeregelt verschreiben werden.
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