Die gesetzliche Krankenversicherung muss immer weniger an Apotheken zahlen
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Beklagten die Kassen früher immer, dass ein Großteil der Mitgliederbeiträge an die Apotheker flossen, ist im Jahr 2008 der Wertschöpfungsanteil dafür auf 2,6 Prozent von den gesamten Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung gesunken.
Lag dieser vor neun Jahren noch bei 2,9 Prozent, ist jetzt ein deutliches Absinken der Kosten zu beobachten. Auch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände weist darauf hin, dass der Anteil der Kosten für die Apotheken somit zu den kleinsten Posten bei den Kassen gehört.
Der Anteil der Apothekenkosten von 2,6 Prozent an den Gesamtausgaben der Kassen, die sich im vergangenen Jahr auf 161 Milliarden Euro beliefen, macht einen Betrag von 4,1 Milliarden Euro aus. Somit gehören die Apothekenkosten zu den kleinen Posten und betrachtet man überdies, dass in Apotheken mehr als 145.000 Menschen Arbeit finden, wird die große Bedeutung dieses Berufszweiges erkennbar.
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