Reicht der Gesundheitsfonds für die gesetzliche Krankenversicherung nicht aus?
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Was seit geraumer Zeit schon befürchtet wurde, hat jetzt der Schätzerkreis der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) laut geäußert: die Einnahmen aus dem Gesundheitsfonds, der seit dem 1. Januar 2009 eingeführt wurde, werden krisenbedingt um rund 2,9 Milliarden Euro niedriger ausfallen, als noch im Oktober vergangenen Jahres erwartet.
Jedoch gilt auch, dass die versprochenen Zuweisungen für die Kassen allesamt ausgezahlt werden, wie vom Schätzerkreis zu hören ist. Die Mindereinnahmen sollen dann durch ein Liquiditätsdarlehen vom Bund ausgeglichen werden. Doch besteht auch eine Rückzahlungspflicht, die in Zusammenhang mit der Darlehensgewährung steht.
Mit dem Konjunkturpaket II will man diese von 2010 nun auf das Jahr 2011 verschieben. Bei der aktuellen Schätzung konnten sich die Ausgabenschätzungen vom Bundesministerium für Gesundheit und vom Bundesversicherungsamt und denen des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenversicherung annähern. Auf der Basis der nun vorliegenden Rechnungsergebnisse für das vergangene Jahr 2008, erhoffen sich alle Mitglieder des Schätzerkreises für das laufende Jahr geringere Ausgaben, als noch vor kurzem befürchtet.
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