Gesetzliche Krankenversicherung- medizinische Hilfsmittel nicht immer erste Wahl
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Immer mal wieder gibt es Probleme hinsichtlich der Qualität von medizinischen Hilfsmitteln der Kassen. Zwar ist es ihnen seit Beginn des Jahres 2009 gestattet, Verträge auf den Weg zu bringen, bei denen alle geeigneten Anbieter medizinischer Hilfsmittel mit von der Partie sein dürfen, doch kann längst nicht jeder gesetzlich Versicherte davon ausgehen, mit qualitativ hochwertigen Hilfsmitteln versorgt zu werden.
So beklagen immer noch Patienten, dass "ihre" Kasse beim Abschluss exklusiver Lieferverträge nach wie vor stärker auf den Preis als auf die Qualität achtet. Zu den meist genannten Beschwerden gehört eine Verzögerung bei der Lieferung von Inkontinenz- Vorlagen wie auch nicht gerade als optimal zu bezeichnenden Hilfsmittel für Bettlägerige.
Zu den erfreulichen Ausnahmen gehört die Betriebskrankenkasse. Wer zu den Inkontinenzpatienten gehört und hier abgesichert ist, kann nach wie vor selber entscheiden, bei welchem Lieferanten sie ihre Hilfsmittel beziehen. Für Betroffene spielt in erster Linie die Qualität und nicht der Preis eine bedeutende Rolle.
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