Durch Generika kann die gesetzliche Krankenversicherung enorm einsparen
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Wenn es um Einsparungen geht, müssen heute alle Register gezogen werden. Insbesondere die gesetzliche Krankenversicherung ist darauf angewiesen und auch den Versicherungsnehmern kommt eine Reduzierung von Kosten zugute. So liegt beispielsweise der Herstellerabgabepreis für Generika enorm unter dem, was patentfreie Erstanbieter verlangen.
Diese sind dreimal so teuer wie die Nachfolgepräparate. Somit liegt klar auf der Hand, dass die gesetzliche Krankenversicherung vom Preisvorteil durch die Verordnung von Generika nachhaltig profitieren kann. Wie hoch die Einsparungen sind, beweisen die ersten vier Monate des laufenden Jahres.
Dadurch, dass Ärzte verstärkt diese Nachfolgepräparate verordnet haben, konnte die gesetzliche Krankenversicherung über 3,5 Milliarden Euro einsparen. Sollte sich dieser positive Trend fortsetzen, winken am Ende des Jahres 2009 nahezu 11 Milliarden Euro an finanziellen Entlastungen für die Kassen. Würde man keine Generika mehr verordnen, müssten die Kassenmitglieder tiefer in die Tasche greifen.
Konkret bedeutet dies, dass ein voller Beitragssatzpunkt mehr an Kosten auf die Versicherten zukommen würde. Doch die eigentlichen Einsparungen fallen noch weitaus höher aus, denn berücksichtig sind bei diesen Zahlen noch nicht die Preisnachlässe, die durch Rabattverträge eingeräumt werden. Naturgemäß sind es auch die Hersteller von Generika, die für die Einsparungen durch Rabattverträge sorgen. Ihr Anteil liegt aktuell bei nahezu 97 Prozent vom Rabattgesamtvolumen.
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