Zusatzbeiträge bei der gesetzlichen Krankenversicherung nun doch vom Tisch
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Zunächst sah es nicht gut aus- viele Kassenmitglieder fürchteten, zum 1. Juli einen Zusatzbeitrag für ihre Krankenversicherung zahlen zu müssen. Die gesetzliche Krankenversicherung klagte in der jüngsten Vergangenheit immer wieder über erhöhte Ausgaben und um die Löcher schließen zu können, sollte der Versicherte zusätzlich in die Tasche greifen. Letztendlich werden es wohl nur zwei oder drei kleine Kassen sein, die mit ihren Forderungen an die Mitglieder heran treten müssen.
Die meisten anderen Kassen werden gar nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums, einen Teil der Mitgliederbeiträge zurückerstatten können. Noch vor wenigen Wochen, Ende April, war die Rede von 16 Kassen, die von den rund 4,5 Millionen Mitgliedern einen Zusatzbeitrag fordern werden. Doch hat sich bei der gesetzlichen Krankenversicherung vieles getan.
Die meisten Kassen haben seither Fusionsgespräche mit finanzstärkeren Partnern geführt, um langfristig auf die Erhebung des Zusatzbeitrags verzichten zu können. Im Grundsatz dürfen Kassen einen solchen Obolus erheben, wenn das Geld aus dem am 1. Januar 2009 eingeführten Gesundheitsfonds nicht ausreichen sollte. Verbunden damit ist jedoch ein Sonderkündigungsrecht für die betroffenen Mitglieder. Ein Zustand also, der sich nachhaltig negativ auf die betreffende Kasse auswirken würde.
Aktuell sieht es so aus, dass einige Kassen sogar in der wirtschaftlichen Lage sein werden, einen Boni zu erstatten, wobei der Gesundheitsfonds für diese Kosten aufkommt.
Die gesetzliche Krankenversicherung kann somit besser kalkulieren und auch der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung begrüßt diese Situation.
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