Gesundheitsfonds durch Rezession stark gebeutelt
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In der Theorie stellte sich der erst am Jahresanfang eingeführte Gesundheitsfonds als erfolversprechendes Modell dar, doch es sollte anders kommen- die Finanzkrise mit all ihren Folgeerscheinungen hat auch das Gesundheitssystem erreicht und ob es zu negativen Folgen für Versicherungsnehmer kommen wird, bleibt derzeit noch abzuwarten.
Als Folge des konjunkturellen Einbruchs hierzulande, muss mit einem enormen Einnahmeverlust in Milliardenhöhe gerechnet werden. Sollten Zusatzbeiträge der gesetzlichen Krankenversicherungen eher die Ausnahme sein, wenn die Zuwendungen aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreichen, können sich nun viele Kassenmitglieder bereits zum 1. Juli diesen Jahres darauf einstellen.
So genannte Liquiditätsdarlehen des Bundes sollen eigentlich dazu dienen, die Mindereinnahmen des Gesundheitsfonds auszugleichen, doch gilt auch, dass diese Darlehen von den gesetzlichen Krankenversicherungen 2011 zurück gezahlt werden müssen.
Im Zuge des Konjunkturpakets soll zum 1. Juli der einheitliche Beitragssatz um 0,6 Prozentpunkte gesenkt werden, wobei parallel mit Zusatzbeiträgen gerechnet werden muss, wobei aktuell noch nicht feststeht, welche Kassen mit von der Partie sein werden. Ob und in welcher Form die Kassen die Talfahrt der Rezession durchschiffen werden, bleibt abzuwarten.
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