Was wird aus der viel gepriesenen HPV- Impfung?
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Erst waren die Medien und auch Mediziner voll es Lobes- gemeint ist der Impfschutz gegen den aggressiven Gebärmutterhalskrebs. Nun wird Kritik laut, ob es wirklich so gut um positiven Berichte rund um diesen Impfschutz für junge Mädchen bestellt ist.
Plötzlich sind Zweifel laut geworden, die eine Wirksamkeit anzweifeln. Nun soll der Impfstoff auf den Prüfstand gestellt werden. Dazu wird auch gehören, ob die gesetzlichen Krankenversicherungen weiterhin die Kosten dafür übernehmen werden.
Macht es wirklich Sinn, eine Immunisierung gegen die Humanen Papillomviren vornehmen zu lassen, um den gefürchteten Gebärmutterhalskrebs einzudämmen? Zwar wurde schon vor zwei Jahren eine solche Impfung für Mädchen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren von Medizinern empfohlen, doch die Wirksamkeit soll nun überprüft werden, obwohl diese Impfung vor rund zwei Jahren in den Leistungskatalog der Kassen aufgenommen wurde. Viele junge Mädchen haben seitdem von dieser Schutzimpfung Gebrauch gemacht, denn schließlich wurde enorm die Werbetrommel dafür gerührt.
Doch wo Befürworter sind, halten sich meist auch Gegner auf. Wichtigster Kritikpunkt: es liegen derzeit noch keine aussagekräftigen Langzeitergebnisse vor. Ebenso wurden keine weiter reichenden Prüfungen vorgenommen, die für eine Wirksamkeit einstehen könnten und lediglich hohe Erwartungen geschürt worden sind.
Sollte sich bei Überprüfungen herausstellen, dass es mit der Wirksamkeit des Impfstoffes doch nicht gut bestellt ist, wird man sich mit dem Kosten- Nutzen- Effekt auseinander setzen. Spätestens dann wird zu überlegen sein, ob dieser Impfschutz auch weiterhin im Leistungspaket der gesetzlichen Krankenversicherungen enthalten sein wird.
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