Ach so?! Ayurveda gegen Psoriasis?
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Die meisten Krankenkassen tun sich schwer mit alternativen Heilverfahren. Dazu zählen auch ayurvedische Behandlungen.
Autor: MircoW
Datum: 27.06.09
Meine Frau hat schon seit Jahren Schuppenflechte, also Psoriasis heißt das genau. Das war echt schlimm und so richtig half außer Cortison nichts. Weil wir nun nicht immer mit der großen Chemie-Keule drauf los wollten und Cortison ja bekanntlich nicht das beste für den Körper ist, wollten wir mal einen ganz anderen Weg gehen – und zwar nicht den der Schulmedizin.
Wir dachten uns, wir probieren mal was aus, das aus einer jahrhundertealten Heilkultur kommt und dachten da an Ayurveda, weil wir schon ein paar Mal in Indien waren. Hier in Deutschland gibt es nicht wirklich viele Ayurveda-Ärzte und wie wir uns belesen haben, nehmen die wohl rund 200 Tacken nur für das Erstberatungsgespräch. Die Krankenkasse würde das nicht natürlich nicht tragen.
Als diese Erkenntnis kam, hatten wir schon unseren nächsten Indienurlaub in Planung und so haben wir beschlossen, dort zu einem Arzt zu gehen. Kurzum: Die Behandlung aus Massagen, Reinigungskur, Ölen und Tabletten aus pflanzlichen Wirkstoffen hat voll hingehauen: Sie hat zwar immer noch kleine rote Stellen, aber sie sind weniger und kleiner geworden und schuppen sich auch nicht mehr so stark. Das ist so eine Erleichterung – das kann sich keiner vorstellen!
Insgesamt hat die ganze Prozedur 250 Euro gekostet (da ist eine zweite Reinigungs- und Tablettenkur, die sie selbst zu Hause machen kann, mit bei). Das ist zwar nicht wenig, aber das war es uns echt wert! Außerdem wären wir hier wahrscheinlich beim Zehnfachen gelandet.
Interessant war für mich aber auch der ganze Ansatz der Heilmethode: Die Ayurveda geht immer auf die Suche nach der Ursache für eine Krankheit. In ihrem Fall war es der mit Toxinen „verunreinigte“ Körper durch Konservierungsstoffe, Farbstoffe und die ganzen anderen „E's“. Durch ein Stressereignis in der Vergangenheit kam dann schließlich der ganze „Müll“ an die Hautoberfläche. Deswegen war es Teil der Behandlung, dass sie komplett innerlich gereinigt werden musste und nun sehr auf ihre Ernährung achten muss.
Das ist schon heftig, wenn man das mal mit dem vergleicht, was man hierzulande von den Ärzten zu hören kriegt. Hier interessiert ja nur, wie man die Folgen bekämpft. Das ist ja für die Pharmaindustrie auch viel lukrativer...
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Anmerkung der Redaktion:
Schön zu hören, dass es Ihrer Frau nun besser geht! Manchmal ist es erst die Frustration über die fehlgeschlagenen Versuche, die einen motiviert, mal – wie Sie es nennen – einen anderen Weg einzuschlagen.
Ayurvedische Heilverfahren sind nicht allgemein wissenschaftlich anerkannt. Doch gibt es tatsächlich eine Chance, dass gesetzlich Versicherte für Ayurveda-Behandlungen und Kuren von ihrer Krankenkassen einen Zuschuss erhalten. Wer sich hierfür interessiert, sollte in jedem Falle nachhaken. Kostenübernahme teilweise bis 100 Prozent können Sie jedoch nur als PKV-Mitglied oder über eine Heilpraktiker-Zusatzversicherung erwarten.
Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, wann Sie welche Leistungen von Ihrer Krankenversicherung erhalten und wie Sie eventuelle Lücken über eine Zusatzversicherung schließen können, dann klicken Sie hier.
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